Antennen

Grundbegriffe und Kenngrößen

Antennen erzeugen und empfangen index, die sich im freien Raum ausbreiten:

  • Im Sendefall: Antenne wandelt an die an ihrem Tor zugeführte Leistung möglichst effizient in eine EM-Welle um.
  • Im Empfangsfall: Die Antenne nimmt aus einen EM-Wellenfeld Energie auf und stellt diese an ihrem Netzwerktor zur Verfügung.

Antennen als Wellentypwandler

  • Zumeist ist nur das ferne EM-Feld von technischem Interesse
  • Da jede Antenne in hinreichend großem Abstand als klein angesehen werden kann, ist eine Beschreibung in Kugelkoordinaten zweckmäßig.
  • Die Antenne erzeugt ein Wellenfeld (Freiraumwelle), welches Leistung von der Antenne fortführt (a).
  • Im Empfangsfall (b) nimmt eine Antenne Energie aus einem Wellenfeld auf und regt eine Leitungswelle an ihrem Netzwerktor (Tor 2) an.
Sende- & Empfangsfall

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Reziprozitätsgesetz

Der Sende und Empfangsfall sind reziprok.

Die Strahlungseigenschaften und auch die Impedanz sind im Sende und Empfangsfall gleich. Dieser Zusammenhang wird als Reziprozität bezeichnet.

Praktisch:

  • Die Antenne gibt im Sendefall ihre maximale Strahlungdichte in eine Richtung ab.
  • Ebenso koppelt die Antenne im Empfangsfall die maximale Leistung einer Welle aus, wenn sie aus einer bestimmten Richtung auf die Antenne trifft.

Richtwirkung

Zur Beschreibung der Richtwirkung gibt des einfachere Modelle, welche eine Bezugsgröße zur Abgestrahlten Leistungsdichte komplexerer Antennenbauformen leifern

  • Hertzscher Dipol (Mathematisch schwerer zu Berschreiben, jedoch realisierbar und daher messbar)

Antennengewinn

Die Direktivität ist ein idealer Faktor bei dem die Leistung jeder Richtung in Summe die Speiseleistung ergibt. Die Antenneneffizienz dient als richtungsunabhängiger Wirkungsgrad wodurch der Antennengewinn zustande kommt.

Antennengewinn (Gain) ^GAIN

Antennenwirkfläche

Antennenbauformen und Modelle

Referenzen

Starlink und Richtantennen