Knotenpotential Verfahren

Grundidee

  1. In einem Netzwerk kann man einen Knoten als Bezugsknoten frei wählen.
  2. Die Spannungen aller anderen Knoten (den Knotenspannungen) werden relativ zu diesem Bezugsknoten angegeben.
  3. Dadurch werden die Maschengleichunge eliminiert.

Aus Einem Netzwerk mit Knoten lässt sich ein LGS mit Gleichungen aufstellen.

Wichtige Schritte:

Stromquellen:Treten in dem Netzwerk Spannungsquellen auf, werden diese mit Hilfe des Norton-Ersatzbildes in Stromquellen umgewandelt.
(Nur bei realen Quellen mit Innenwiderstand möglich - siehe Ideale Quellen)
Vereinfachen:Sichtbare Vereinfachungen wie Zusammenführen der Leitwerte und Überlagerung von Quellen können natürlich im Vorhinein durchgefüht werden.
Leitwert Darstellung:Man verwendet Leitwerte, um die Berechnung zu vereinfachen, da man nach dem Strom Lösen möchte und dann schreiben kann anstatt eines Bruches.
Masse als Bezug:Bei der Analyse eines Sternförmigen Netzwerks den Knotenpunkt als Bezugspunkt wählen (meistens Masse).
Allgemeines Ergebnis:

  • mit der Knotenadmittanz-Matrix ,
  • dem Lösungs-Vektor der unbekannten Knotenspannungen
  • und dem Vektor der Quellströme
\usepackage[european, straightvoltages]{circuitikz}
\usepackage{amsmath}
\ctikzset{bipoles/length=1cm}
\begin{document}
\newcommand{\voltColor}{blue!50!white}
\newcommand{\ampColor}{red!50!white}
\begin{circuitikz}[thick, scale=1.5, transform shape]
\draw (-1, 2) node[left, \ampColor]{m}
    to[R, l_=$G$, v^=$u_{mn}$, i>^=$i_{mn}$, *-*] (1, 2)
    node[right, \ampColor]{n} to[open, -*] (0,0) node[below]{0};
\draw[\voltColor] (-1, 2) to[open, v=$u_{m0}$, color=\voltColor] (0,0);
\draw[\voltColor] (1, 2) to[open, v^=$u_{n0}$, color=\voltColor] (0,0);
\draw (2,1)
node[anchor=south west, \voltColor] {Zweigspannung: $u_{mn}=u_{m0}-u_{n0}$}
node[anchor=north west, \ampColor] {Zweigstrom: $i_{mn}=G\cdot u_{mn}=G\cdot(u_{m0}-u_{n0})$};
\end{circuitikz}
\end{document}

Spannugsquellen-Umwandlung

Wenn eine Reale Lineare Spannungsquelle vorliegt kann diese in das Norton ESB umgewandelt werden

Ideale Quellen

Ist die Spannungsquelle aber ideal, kann man sie wegen nicht in eine (ideale) Stromquelle umwandeln.

Mit einer Bereits Bekannten Spannung liegt eine Aussage über die Differenz zweier Knotenspannungen vor, sodass sich die Anzahl der Aufzustellenden Knotengleichungen verringert.

Es gibt 2 Methoden um damit umzugehen:

  1. Bezugsknoten passend wählen
  2. Spannungsquelle über einen Knoten “schieben”

Methode 1: Bei unabhängigen Soannungsquellen, die mit einem Anschluss gemeinsam an einem Knote liegen, kann dieser als Bezugsknoten gewählt werden. Damit ist die Gleichung für den Knoten an dieser Spannugsquelle gelöst. In der Matrix äußert sich diese Gleichung als:

Die 1 liegt immer auf der Diagonale in der Spalte des Bezugsknotens.

Methode 2: Die Spannungsquelle wird über einen anliegenden Knoten geschoben, dabei teilt sich die Spannungsquelle in mehrere auf. Je nach Anzahl der anliegenden Zweige wird die Spannungsquelle in mehrere Quellen aufgeteilt.

\usepackage{tikz} % Required for inserting images
\usepackage[european, straightvoltages]{circuitikz}
\usepackage{amsmath, amssymb}
\ctikzset{bipoles/length=0.7cm}
\ctikzset{diodes/scale=0.8}
\ctikzset{transistors/scale=2}
\begin{document}
\begin{circuitikz}[scale=2, transform shape, thick]

\begin{scope}
\draw (0,0)
    to[V, v<=$U_x$, *-] ++(0,1)
    to[R, l=$G_1$] ++(0,1.5) -- ++(1,0) coordinate (k1)
    to[V, v<=$Uq$, -*] ++(1.5,0) coordinate(e2);
\draw (k1) to[R, l_=$G_2$, *-] ++(0,-1.5) to[short, -*] ++(0,-1) coordinate (e1);

\draw (0,0) -- ++(0.2,-0.2);
\draw (0,0) -- ++(-0.2,-0.2);
\draw (e2) -- ++(0.2,0.2);
\draw (e2) -- ++(0.2,-0.2);
\draw (e2) -- ++(0.2,0);
\draw (e1) -- ++(0.2,-0.2);
\draw (e1) -- ++(-0.2,-0.2);

\draw[color=orange, line width=2pt] (k1) circle [radius=3pt] node[above] {!};
\node at (3,1.5) {$\implies$};
\end{scope}

\begin{scope}[xshift=5cm]
\draw (0,0) to[V, v<=$U_x+U_q$, *-]
    ++(0,1) to[R, l=$G_1$]
    ++(0,1.5) to[short,-*]
    ++(0.5,0.5) coordinate (k1);
\draw (k1) --
    ++(0.5,-0.5) to[V, v_=$U_q$]
    ++(0,-1.5) to[R, l_=$G_2$, -*]
    ++(0,-1) coordinate (e1);

\draw (0,0) -- ++(0.2,-0.2);
\draw (0,0) -- ++(-0.2,-0.2);
\draw (e1) -- ++(0.2,-0.2);
\draw (e1) -- ++(-0.2,-0.2);
\draw (k1) -- ++(0,0.2);
\draw (k1) -- ++(0.2,0.2);
\draw (k1) -- ++(-0.2,0.2);

\draw[color=green!50!black, line width = 2pt] (k1) circle [radius=3pt] node[right]{$\checkmark$};
\end{scope}

\end{circuitikz}
\end{document}
\usepackage[european, straightvoltages]{circuitikz}
\usepackage{amsmath}
\ctikzset{bipoles/length=1cm}
\ctikzset{diodes/scale=0.8}
\ctikzset{transistors/scale=2}
\begin{document}
\begin{circuitikz}[thick, scale=1.5, transform shape]

\end{circuitikz}
\end{document}
  • Es ist immer der Knoten mit den geringsten Zweigen zu wählen.
  • Auf dem Zweig bereits vorhandene Spannungsquellen überlagern sich.
  • Die Anzahl an Knoten reduziert sich um 1, da der Ursprüngliche zweig nun ein Kurzschluss ist.
    • (wäre das nicht so hätte man ja keine Ideale Spannugsquell auf diesem Zweig)

Gesteuerte Quellen

#todo

Referenzen

Knotenpotentialverfahren - Schaltungen berechnen, ohne nachzudenken