Friis Übertragungsgleichung
Die Friisgleichung beschreibt, welche Leisung man sich über die Übertragungsstrecke im Fernfeld von Sende-Antenne zu Empfangs-Antenne erwarten kann.
Interpretation
- Jenach dem wie weit entfernt, wie die Antennen ausgerichtet sind und mit welcher Frequenz gesendet wird, kann man abschätzen, welche Leistung man am Empfänger erwarten kann.
- Die Leisungsübertragung ist proportional zu
und
Fragwürdig ist, wieso die Leistungsübertragung mit dem quadrat der Frequenz kleiner wird. Hier ist zu beachten, dass typischerweise der Antennengewinn für kleinere Antennen (also höheren Frequenzen) auch mit
Herleitung
- Der Sender Strahlt die Sendeleistung
entsprechend der Antennencharakteristik bezogen auf den Isotroper Kugelstrahler ab. - Der Empfänger nimmt die Leistung über die Antennenwirkfläche, gewichtet mit dem Antennengewinn auf.

Damit die Rechnung näherungsweise korrekt ist, muss die Eintreffende Wellenfront eine Ebene sein, d.h keine radiale Krümmung mehr aufweisen. Diese forderung gilt in der Fraunhofer Zone mit
Am Sender
Isotrope Quelle mit der Speiseleistung (Transmitpower)
Eine Antenne, die mit dem Antennengewinn
Am Empfänger
Der Empfänger weist eine Antennenwirkfläche
Kombiniert
Kombiniert man Sende und Empfangsfall, ist die Leistung die im Endeffekt vom Empfänger aufgenommen werden kann
Betrachtet man das Verhältnis der Empfangsleisung zur Sendeleistung, erhält man die Friis-Übertragungs Gleichung